Ausbildungs-Ratgeber

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Unterlagen, Anschreiben, Fristen und das Vorstellungsgespräch

Stand 2026

Eine gute Bewerbung entscheidet oft, ob du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Für eine Ausbildung ist sie weniger formal als bei erfahrenen Fachkräften — wichtig ist, dass ehrlich rüberkommt, warum du den Beruf lernen willst.

Diese Unterlagen brauchst du

In der Regel gehören ein kurzes Anschreiben, ein Lebenslauf und deine letzten ein bis zwei Schulzeugnisse dazu. Nachweise über Praktika, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement runden die Bewerbung ab.

Das Anschreiben

Schreib in wenigen Sätzen, warum du gerade diesen Beruf und diesen Betrieb spannend findest, was du schon kannst und warum du gut ins Team passt. Ehrlich und konkret schlägt auswendig gelernte Floskeln — ein Praktikum, das dir Spaß gemacht hat, sagt mehr als große Worte.

Wann du dich bewerben solltest

Viele Betriebe suchen Azubis für den Start im Sommer schon ein Jahr im Voraus, also im Herbst und Winter davor. Große Unternehmen haben oft feste Fristen; kleine Handwerksbetriebe stellen dagegen häufig auch kurzfristig ein — nachfragen lohnt sich immer.

Das Vorstellungsgespräch

Informier dich vorher kurz über den Betrieb, zieh dich ordentlich an und sei pünktlich. Frag ruhig selbst etwas — zum Ausbildungsablauf, zu den Aufgaben oder zur Übernahme. Interesse und Zuverlässigkeit zählen im Handwerk oft mehr als perfekte Noten.

Häufige Fragen

Wie viele Bewerbungen sollte ich schreiben?

Lieber mehrere gute als eine perfekte: Bewirb dich bei mehreren Betrieben gleichzeitig, um deine Chancen zu erhöhen.

Zählen nur gute Noten?

Nein. Gerade im Handwerk zählen Motivation, Zuverlässigkeit und praktisches Geschick oft mehr als Bestnoten. Ein Praktikum ist ein starker Pluspunkt.